Illegale Tötung gefährdeter Arten dokumentieren und stoppen!

Naturschutzkriminalität ist ein massives Problem für unsere heimische Fauna. So ist zum Beispiel die seit Jahrzehnten im Bayerischen Wald wieder vorkommende Population der Luchse aufgrund dieser Tötungen äußerst instabil.

Finden Sie auf Ihren Wanderungen einen toten Luchs, Wolf, Fischotter, Biber oder einen Greifvogel wie z.B. Wiesenweihe, Rotmilan, Bussard oder Uhu und besteht dringender Verdacht auf eine Straftat, muss die Polizei benachrichtigt werden und kann nun zusätzlich hier auf dieser Plattform gemeldet werden.

Aktuelles

Habicht im Portrait | © Rosl Rössner © Rosl Rössner

von Kristin Machmer | lbv.de

Schon wieder: Zahlreiche Greifvögel mit Carbofuran vergiftet

Erneut sorgen mehrere Fälle von Naturschutzkriminalität in Bayern für Aufsehen. Darauf weisen der  LBV und die Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) hin. Sowohl in Unterfranken als auch in Oberbayern haben in den vergangenen Wochen und Monaten bislang Unbekannte mindestens sieben Vögel mit dem auch für Menschen gefährlichen Insektizid Carbofuran vergiftet.

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Fangnetz Singvögel  | © Bettina Schröfl © Bettina Schröfl

von Franziska Back | lbv.de

Singvogelfänger auf frischer Tat ertappt: Illegale Fanganlagen in Niederbayern entdeckt

Vogelschützer haben gestern in der Gemeinde Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) eine illegale Netzfanganlage für Singvögel entdeckt und zusammen mit der Polizei stillgelegt. Dabei handelte es sich um zwei jeweils 15 Meter lange Stellnetze, die auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes aufgestellt wurden, eines davon mitten auf einer Pferdeweide.

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Toter Mäusebussard mit Köder | © Georg Hagel © Georg Hagel

von Franziska Back | lbv.de

Trauriger Rekord: 30 Vögel wurden 2025 in Bayern vergiftet

Vergiftet, beschossen, in Fallen gefangen: Auch 2025 wurde Bayerns Großvögeln wieder skrupellos nachgestellt. Insgesamt registrierten die Naturschützerinnen und Naturschützer 30 vergiftete Vögel und mehrere weitere schwere Straftaten gegen geschützte Arten. Dazu zählten unter anderem Beschüsse sowie illegale Fangmethoden. Darüber hinaus ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

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